Alle Musiker mit Eifer dabei.
Dirigent Arno Hirschka mit seinen Jungmusikern.
Sie haben ihre Bläserprüfungen erfolgrech abgelegt. (vorne von links ) Theresa Kreutzer, Marlene Senn, Irine Reuter, ( hintere Reihe von links ) Maritta Meßmer, Andrea Senn ( alle Bronze), Katharina Schmölz (Silber), Max Hickel, und Leonie Kreutzer ( beide Bronze).

Die Jugendkapelle Rieden - Hopfen begeistert die Konzertbesucher.

 

Rieden (mcl). Trotz strahlendem Sonnenschein außerhalb konnte Wolfgang Stöger als Vorstand der Musikkapelle Rieden in der Halle des „Haus am Kalkofen“ beim dritten Jugendkonzert der Formation aus Hopfen und Rieden zahlreiche Gäste, unter ihnen Bezirksjugendleiter Herbert Schubert und Bürgermeister Max Streif, begrüßen. Er bedankte sich auch für die große Spendenbereitschaft der Bevölkerung beim Neujahrsspielen, deren Erlös zum größten Teil in die Jugendarbeit fließe. Dies gelte auch für den Zuschuss der Gemeindeverwaltung.

Unter der Leitung ihres Dirigenten Arno Hirschka bewiesen die gut zwanzig Nachwuchsmusikanten und –musikantinnen, dass sie seit ihrem Bestehen einiges dazu gelernt haben und sich Fleiß auch auf musikalischem Terrain auszahlt. Sogar in den Osterferien hatten die Musikeleven noch fleißig geübt und so präsentierten sie sich ihrem Publikum mit einem bunten und auch zum Teil recht anspruchsvollen Programm. Und das Schönste war wohl der dezente Beifall des Dirigenten, den er seiner Truppe zwischen durch zollte.  Dem Entree „Im Klang vereint“ als festliches Eröffnungsspiel folgte die Komposition von Jacob de Haan mit dem Titel „The Universal Band Collection“ – fünf Kurzwerke im Pop-Stil überschrieben mit Western Girl, Just A Ballad, Play The Game, San Diego und zuletzt Final Dance. Differenzierte Rhythmen bei dem modernen Intermezzo „Young Life“ stellten die jungen MusikerInnen auf eine harte Probe die sie, absehen von kleinen „Ausreißern“, souverän meisterten. „Arrival“, ein eher etwas unbekanntes Stück aus der Feder von Björn und Benny der legendären schwedischen Popgruppe „ABBA“ folgte. „Über sieben Brücken musst du geh’n“, ein Lied mit dem die in der ehemaligen Gruppe „Karat“ bekannt wurde und mit dem Peter Maffay in den 80er einen Riesenhit landete, ging es in die Pause.

Lob vom Jugendleiter

Zuvor hatte Bezirksjugendleiter Herbert Schubert acht junge Musiker und Musikerinnen die ihre Bläserkurse der Kategorie A und B erfolgreich abgeschlossen hatten, mit den Abzeichen in Silber und Bronze ausgezeichnet. “Hier zeigt sich, dass unsere Jugendlichen nicht zur ‚Null-Bock-Generation’ gehören“ lobte er und fügte hinzu, dass ohne solche Nachwuchskräfte die Zukunft der Kapellen gefährdet sei.

Viel Beifall und 3 Zugaben

Mit „Pop Line“ von Josef Bönisch wurde der zweite Teil des musikalischen Sonntagskonzertes eröffnet, dem der weltbekannte Song „Leningrad“ folgte, in einer Bearbeitung für Blasmusik von Ron Sebregts. Ein Medley mit verschiedenen Gospel- und Folksongs führte die Zuhörer in den Süden der USA. Sie führten die Titel „Swing Low“, Banks Of The Ohio“ und „Amen“, ein Arrangement von Kurt Gäble. „Der Löwe schläft heut’ Nacht“, besser bekannt unter dem englischen Titel „The Lion Sleeps To Night“, ein traditionelles Lied der Zulus im südlichen Afrika, führte an das andere Ende der Weltkugel und versprühte eine gewisse Lagerfeuerromantik – auch wenn dies die schwarzen Jäger eher sangen, um die Furcht vor dem „König des Dschungels“ zu vertreiben. Noch einmal das ganze Können forderte der Welthit „It’s My Live“ von Jon Bon Jovi, arrangiert von Frank Bernaerts – aber auch hier zahlte sich der Übungsfleiß aus und die jungen Schar bewältigte auch diese Anforderung mit Bravour. Mit den drei stürmisch vom Publikum geforderten Zugaben „Only Time“, „San Diego“ und dem Marsch „Freude zur Musik“ verabschiedete sich die Jugendkapelle Rieden-Hopfen und bekam am Ende den redlich verdienten Beifall.

Bilder und Text Uwe Claus.       

 

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