Votivkapelle "St. Maria Magdalena"

Auf einem Sandsteinfelsen südwestlich von Rieden errichtete im Jahre 2004/2005 der Schreiner Johann Streif zusammen mit vielen Helfern eine Kapelle aus Dank für das Überleben eines sieben Jahre währenden schweren Leidens, wie auch auf der Votivtafel des Roßhauptner Malers Pankraz Walk im Innern zu lesen ist.

 

 

Das weit vorgezogene Satteldach mit Glockentürmchen stützen zwei Säulen aus chinesischem Granit. Das breite Gittertor des Pfrontner Kunstschmieds

Fadil Babic zeigt einen Weinstock mit sieben Reben, zwei betende Engel und die Inschrift "Lobpreiset den Herrn". Vom gleichen Kundhandwerker stammen auch die beiden Messingwandleuchter mit naturalistischen Rosenmotiven im Innern.

 

 

Die in Südtirol geschnitzte Statue der hl. Maria Magdalena auf dem Altar repräsentiert zugleich die Namenspatronin  der Mutter des Stifters. In Ergänzung hierzu hat der Pfrontner Glaser Hans Peter Metzger in den beiden seitlichen Fenstern die Namenspatrone des Stifters selbst und seiner Ehefrau (die Heiligen Johannes der Täufer und Barbara) dargestellt.

 

 

An diesem Ort der Einkehr lädt nicht zuletzt die herrliche Aussicht zum Verweilen ein.

 

Sie finden die Kapelle, wenn Sie in Richtung "Hintere Schöne" laufen und vor dem Puppenmuseum links in den "Hopfener Weg" einbiegen.