
Die Gemeinde Rieden am Forggensee feierte zu Beginn des Jahres 2008 das 100-jährige Bestehen ihres Schulhauses. In einer Ausstellung wurde eine Sammlung an Zeitdokumenten und Bildern der Öffentlichkeit präsentiert, die hier in einer kleiner Zusammenfassung dargestellt werden.

Das Schulhaus für die Schüler der Pfarrei Rieden, bestehend aus den Gemeinden Rieden, Zwieselberg und Eschach, wurde 1907 erbaut.
Josef Benedikt Meßmer war damals Bürgermeister und hat den Bau des Schulhauses nach schweren Kämpfen durchgesetzt.
Am 12. November 1907 wurde das neue Schulhaus eingeweiht.
Es hatte 2 Klassenzimmer und Lehrerwohnungen.
Viele Jahre wohnte hier die Lehrerfamilie Burger. Die Lehrer waren auch zugleich Organisten. Die Lehrerin wohnte zwischen den beiden Klassenzimmern.
Bis 1968 war auch die Gemeindeverwaltung hier untergebracht. Aus Lehrerwohnung und Gemeindeamt wurde 1976 der Kath. Kindergarten St. Leonhard.
Heute sind es nicht mehr 15 Ortsteile, aus denen die Kinder hier zur Schule gehen, sondern mit wenigen Ausnahmen (z. B. Häusern) nur noch 6: Rieden, Osterreinen, Dürracker, Dietringen, Schönenried, St. Urban.
Die Schulzimmer wurden modernisiert. Das Treppenhaus ist immer noch das gleiche. Jedoch wurde als Fluchtweg 1998 ein zweites Treppenhaus angebaut.