Konzert der Jugendkapelle 2010

Von Bezirksjugendleiter Herbert Schubert wurden im Rahmen des Konzerts die Jungmusiker Kathtrin Kinker, Serafina Kreutzer, Carolin Schmölz und Johannes Köpf für ihre bestandenen D1-Kurse ausgezeichnet.

Jugendkapelle Rieden/Hopfen spielt auf hohem Niveau
Rieden a. F. Vor fast vollbesetzter Mehrzweckhalle im „Haus am Kalkofen“ lief die Jugendkapelle Rieden-Hopfen am Sonntagvormittag in ihrem 7. Konzert wieder einmal zur Höchstform auf. Dirigent Arno Hirschka hatte es mit seiner Art Jugendliche zu führen wieder geschafft, die 40 Jugendlichen zu motivieren ihr Bestes zu geben. Ein zusätzliches Glanzlicht war die Gastrolle von Riedens Dirigentin Herta Stöger, die mit zwei Solo-Gesangseinlagen (mit dem Gloria Gaynor-Hit „I Will Survive und „Music“ von John Miles) aufhorchen ließ.
Mit der Ouvertüre L’Ora della Verità“ (Stunde der Wahrheit) war der Einstieg, ein originales Stück der Blasmusik des 19. Jahrhunderts, klassisch. Mit einer langsamen Einleitung, einem gefühlsbetontes Mittelstück und einem „Finale furioso“. Mit einem „getragenen“ Stück, das die ganze Aufmerksamkeit der Jungmusikerinnen und –musiker erforderte, war anschließend an der Reihe: „Free World Fantasy“, eine fantasievolle Komposition von Jacob de Haan und beeindruckend interpretiert. Mit diesem Stück wollen die Jungmusiker auch bei den Wertungsrichtern beim Bezirksmusikfest in Kürze in Weißensee punkten. Musikalisch nahm die Kapelle das Publikum anschließend mit auf eine lange, abwechslungsreiche Flug: “Adebars Reise“ mit den Stationen „Auf dem Kirchturm“, „Die Reise beginnt“, „Versammlung bei Sonnenuntergang, „Der Ruf des Südens“ und „Willkommen in Afrika“ wurden sehr pointiert gespielt und es war für die Gäste nachvollziehbar, wie die weißen Glücksbringer auf leisen Schwingen an Höhe gewinnen, Kilometer um Kilometer hinter sich lassen, bis zur sicheren Landung im südliche Afrika. Den ersten Teil beschloss das Solostück „Twinkling Flutes“ – ein heiteres beschwingtes Stück mit frühlingshaften Vogelstimmen für zwei Querflöten. Vorgetragen von Johanna Kutschenreuter und Herta Stöger, die kurzfristig für die erkrankte Irina Reuter einsprang. Marschmusik, die bei keinem Blasmusikauftritt fehlen darf, war mit dem „Castaldo“-Marsch zu Beginn des zweiten Teils angesagt. Naturgemäß waren hier Trompeten und Schlagzeug besonders gefordert. Die Rhapsodie „Kilkenny“ führte auf die „Grüne Insel“ – Irland. Melancholisch und feurig, Trommelwirbel mit einem „Touch Irish Dance“, Klarinetten im musikalischen Wettstreit mit Querflöten, Tenorhorn, Bariton Saxophon – Dirigent Hirschka führte mit viel Übersicht durch alle Klippen und es gab viel verdienten Applaus. Den Abschluss bildeten dann, wie bereits erwähnt, „I Will Survive und „Music“.  Text / Bild Uwe Claus.