Das Spiel - die Grundlage unserer Kindergartenpädagogik

" Ihr spielt ja bloß..."

Spiel ist für das Kind Arbeit

 

Das Spiel

Ein Kind das ungestört und intensiv spielen durfte wird später in der Schule auch konzentriert arbeiten können!

Das Spiel steht bei uns im Mittelpunkt des Erziehungs- und Bildungsgeschehens.

Spielen können ist unerhört wichtig und von zentraler Bedeutung für das Kind.

Im Spiel setzt sich das Kind mit seiner Umwelt auseinander.

 Es übt die Beherrschung des Bewegungsapparates, betätigt seine Verstandes- und Fantasiekräfte, setzt seine Willensfunktionen und Gemütskräfte ein.

Es erwirbt wichtige Verhaltensformen wie Mut, Geduld, Fairness, Ausdauer, Toleranz, sich Einordnen aber auch Durchsetzen, Gerechtigkeit und die Fähigkeit, Niederlagen zu ertragen. So entstehen Selbstständigkeit und Selbstvertrauen.

Neben dem Übungs-Charakter hat das Spiel auch eine heilende Wirkung. Es bietet dem Kind die Möglichkeit, Spannungen abzureagieren und unverarbeitete Erlebnisse zum Ausdruck zu bringen. Konflikte werden immer wieder durchgespielt und auf diese Weise bewältigt. Gleichzeitig erlebt sich das Kind im Spiel mit anderen Spielkameraden als Teil einer Gemeinschaft, der es zugehörig ist.

Wir ermöglichen dem Kind das Spiel in verschiedenen Spielbereichen, bieten pädagogisch wertvolles Spielmaterial an und stellen dem Kind genügend Zeit zur Verfügung und das Kind bekommt zu jeder Zeit eine qualifizierte Anleitung.

 

Freispiel = freies Spiel

Bei uns nimmt das Freispiel einen wesentlichen Teil unserer pädagogischen Arbeit ein.

 

Freispiel im Kindergarten nennt man den Zeitabschnitt in welchem die Kinder selbst

- das Spielzeug oder Beschäftigungsmaterial, den Ort und die Spieldauer bestimmen,

- Spielkameraden aussuchen,

- andere Kinder beim Spiel beobachten,

- sich zum Alleinsein zurückziehen.

- oder mit Freunden experimentieren.

- Die Kinder sollen die Chance haben, ihre natürliche Neugier zu befriedigen, ihr Können weiter zu entwickeln und bestimmte Tätigkeiten nach belieben zu wiederholen.

 

Für uns bedeutet das:

- sich selbst beim Freispiel zurücknehmen,

- eigene Ängste abbauen (dem Kind Vertrauen schenken)

- Anregungen geben,

- Gut beobachten,

- Führen (dem Kind Grenzen setzen),

- Hilfestellung geben, wo nötig,

- Kindgerechtes Material zur Verfügung stellen.

 

Die Zeit des Freispiels nützen wir zum genauen Beobachten und zur intensiven Beschäftigung und Förderung einzelner Kinder.

 

 

 
Kindergarten St

Freispiel = freies Spiel